| 1193 | Die erste urkundliche Erwähnung des Dorfes Drispenstedt. |
| 1297 | Die Hildesheimer Bürger Insanus und Luceke bezeugen dem Domkapitel per Urkunde die Rückkäuflichkeit der vom Bischof lehnbaren Güter in Drispenstedt. |
| 1493 | Braunschweiger Stadtfehde - Zerstörung des Dorfes Drispenstedt. |
| 1522 | Hildesheimer Stiftsfehde. Das Dorf wird von feindlichen Truppen gebrandschatzt und seine Felder werden verwüstet |
| 1542 | Drispenstedt wird mit der Andreaskirche protestantisch. In der Folgezeit kommt es immer wieder zu Rekatholisierungsversuchen. |
| 1618-1648 | Während des Dreißigjährigen Krieges erlebt Drispenstedt einen mehrfachen Wechsel der Religionszugehörigkeit. Mit dem Ende der Kämpfe wird der Ort wieder katholisch. |
| 1648 | Das kleine geistliche Territorium verliert seine Selbständigkeit. Es wird nacheinander unterschiedlichen politischen Einheiten zugeordnet. |
| 1813 | Hildesheim und das Umland werden in den Machtbereich des Hauses Welfen eingegliedert und gehören damit zum Königreich Hannover. |
| 1848 | Drispenstedt zählt 193 Einwohner. |
| 1900 | Zur Jahrhundertwende ist die Einwohnerzahl auf 509 gestiegen. |
| 1933 | Einführung eines Gemeindewappens in allen Gemeinden des Landkreises. Drispenstedt entscheidet sich für das Siegel der Bürger aus dem Jahr 1297 - die stilisierte Rose. (Im Logo Hi-Drispenstedt zu sehen) |
| 1933-1935 | Die ehemalige Tonkuhle wird zum Freibad umgebaut und erhält den Namen "Müggelsee". Eingemeindung als Ortsteil in die Stadt Hildesheim. |
| Dez. 1959 | Die Stadt Hildesheim weist ein Baugebiet für eine Großsiedlung auf dem Gebiet des ehemaligen Dorfes aus. |
| 1960 | In den folgenden Jahren entstehen über 1800 Wohnungen. Im Zuge einer regen Bautätigkeit schreitet die Besiedelung voran. Neu-Drispenstedt entsteht. |
| Heute | - leben in Drispenstedt etwa 5000 Menschen aus mehr als 60 Nationalitäten. |